Haus in der Hasengasse ausgezeichnet
Weißenhorn (ml) — Riesige Freude bei Ingeborg Meyer, Stefanie und Bernhard Krug in Weißenhorn: Ihr aufwendig renoviertes Handwerker- und Bürgerhaus in der Hasengasse 4 (wir berichteten) erhielt eine besondere Auszeichnung — einen der beiden Denkmalsonderpreise, die der Bezirk Schwaben in diesem Jahr für Erhalt und Schutz historischer Gebäude vergeben hat.
Der in der Mitte des 15. Jahrhunderts erbaute Ständerbau mit Fachwerkgiebel war durch einen 30-jährigen Leerstand akut gefährdet. Durch Erneuerungen und Umbauten um 1550, 1650 und zuletzt 1864 wurde das an der Stadtmauer gelegene markante Eckhaus geteilt. Bei der wissenschaftlich vorbildlich vorbereiteten Sanierung, wurden zwei Wohneinheiten im denkmalgeschützten Gebäude eingerichtet, die Hausteilung auf den ursprünglichen Zustand zurückgeführt und durch die Einbeziehung des westlichen Anbaus ein schöner Hofraum gebildet.
Hierzu mussten die Fundamente unterfangen und das Mauerwerk teilweise ausgetauscht werden. Im Obergeschoss konnten die raumprägenden Böden, Balken und Wandkonstruktionen weitgehend erhalten werden. Das Fachwerk im Süden prägt den Platzraum. Ein bedeutendes Haus des Altstadtensembles von Weißenhorn wurde beispielhaft wurde beispielhaft saniert, stellt der Bezirk Schwaben anerkennend fest. Die Eigenleistung betrug 800 Arbeitsstunden.
Mit 5.000 Euro ist der Sonderpreis für das Gebäude dotiert, das unter der Regie von Architekt Rolf-Jürgen Müthe aus Holzschwang in neuem Glanz erstrahlte. Die gleiche Auszeichnung ging nach Waitenhofen. Der Hauptpreis
in Höhe von 10.000 Euro wurde nach Nördlingen vergeben.
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